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Über mich

Mein Name ist Astrid, ich beschäftige mich schon mein Leben lang mit dem Thema Ernährung und dem damit verbundenen Diätenwahn sowie den wiederkehrenden Jojo-Effekten.

Aus einem ganz persönlichen Interesse oder vielleicht sollte ich sagen, auf Grund meiner persönlichen Betroffenheit, habe ich das Thema Ernährung schon in jungen Jahren zu meinem Thema gemacht.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich mich auf den verschiedenen Bereichen der sehr vielfältigen und unterschiedlichen Ernährungsformen/-typen weitergebildet.

Im speziellen hier die Formen der,

  • Ernährung bei Glutenunverträglichkeit und Laktoseintoleranz
  • Paleo (Steinzeit – Diät)
  • Low-Fett
  • Slow-Carb
  • die verschiedenen Ernährungsformen von LowCarb.

Sinn und Grund war hier in erster Linie meine ganz persönliche Lösung zu einem schlanken und gesunden Leben zu finden. Heute begleite ich meine Klienten auf dem Weg zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Den individuell besten Weg für jeden zu finden ist darin meine Hauptaufgabe.

Ich wuchs in den 70er/80er Jahren auf, da bestand unsere allgemeine Ernährung aus entweder sehr viel Fett oder sehr viel Kohlenhydraten oder eben aus beidem – die Allesesser. Meine ganze Familie war nie wirklich schlank, wir haben alle sehr gern gegessen. Wir waren aber auch nie wirklich sportlich. Somit kam zu allem Übel obendrauf auch noch der Bewegungsmangel.

Wenn ich mich zurück erinnere waren meine Mutter und meine Tante immer auf irgendeiner Diät. Ananas Diät, Hollywood Diät, Eier Diät und so vieles mehr. Ihr Gewicht ging runter und danach wieder rauf.

Meine erste richtige Diät machte ich mit 17, ich nahm 25 kg ab und hatte nur noch 67 kg bei 180 cm. Ich fühlte mich toll und dachte nach der Diät wird alles einfacher aber von da ab ging das Jojo-Leben erst richtig für mich los. Ich denke ich habe dadurch in den vergangenen 30 Jahren mehr als 200 kg ab- und zugenommen. Mein Höchstgewicht mit Ende Zwanzig lag bei 146 kg, innerhalb eines Jahres nahm ich ca. 50 kg ab. Während meiner Schwangerschaft im Jahr drauf nahm ich wieder über 30 kg zu. Davon hungerte ich mir das meiste wieder sehr schnell runter.

Über die darauf folgenden Jahre war es ein auf und ab und ich sah zu wie auch mein Sohn mit der Einschulung langsam immer runder wurde. Ich sah aber auch wie er sich immer weniger damit wohl fühlte. Ich stelle fest, dass je mehr Süßes bzw. Kohlenhydratreiches er aß oder tank, umso unruhiger und unkonzentrierter wurde er. Diese „Hyperaktivität“ stand unverkennbar im Zusammenhang mit Zucker bzw. Kohlenhydraten.

Fehlernährung ist ein Problem unserer ganzen Zivilisation, damit sind wir nicht alleine. Generell ist auch in einer Überflussregion wie der unseren Fehlernährung weit verbreitet. Vielfach ist die von uns aufgenommene Nahrung zu eiweißreich, säurebildend und zu ballaststoffarm. Dagegen ist der Anteil an Zucker, tierischen Fetten, Fleisch, Genussmitteln und Auszugmehl in vielen unserer Speisepläne zu hoch. Dementsprechend nehmen Zivilisationskrankheiten zu, die eben zum Teil auf mangelhafte Ernährungsformen zurückgeführt werden können. Hierzu zählen Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, Herz- und Kreislaufkrankheiten oder Gicht. Zusätzliche Probleme entstehen dadurch, dass heute viele Menschen weniger körperlich arbeiten als früher, aber dennoch über die Nahrung eine hohe Energiezufuhr haben. Überflüssige Kohlenhydrate werden aber nicht direkt verwertet, sondern zu Glykogen umgewandelt und dann erst einmal in Leber und Muskelzellen gespeichert. Ist dieser Speicherplatz voll, entstehen die wenig geliebten Fettpölsterchen, da überschüssige Energie dann in Fett umgewandelt wird.

Auch ich litt bzw. leide unter einem Teil dieser Zivilisationskrankheiten. Heute habe ich durch die Umstellung meiner Ernährung alles gut oder sogar besser im Griff. Ich bin nicht vollständig Beschwerdefrei … mein Rücken hat über die Jahre doch einfach zu viel mitgemacht … aber ich lebe gesund und fühle mich heute wohl in meiner Haut.

Mein größtes Problem war der HUNGER, den Diäten bestanden für mich immer aus Hunger, Verzicht und Entbehrung. Eine Ernährungsumstellung muss individuell auf die einzelne Person zugeschnitten sein. Das ist nicht immer nur schwarz oder weiß … geht oder geht nicht!

Seit vielen Jahren ernähre ich mich in einer moderaten LowCarb Form und fühle mich seither wohl in meiner Haut.  Ich bin Diät- und Heißhunger frei aber vor allem gesund! Die LowCarb Ernährungsformen können neben einem Bewegungsprogramm eine Gewichtsreduktion durchaus positiv beeinflussen.

Mit der Ernährungsumstellung (zu Anfang für die ganze Familie) verbesserte sich auch bei meinem Sohn alles. Er nahm nicht mehr zu und die Pubertät ließ ihn in die Höhe wachsen. Seine Unruhe und Konzentration verbesserte sich Zusehens und auch das äußere Erscheinungsbild wie eine leichte Form der Akne, war sichtlich verbessert. Wobei ich mit ihm keine Kalorien zählte. Ich setzte auf eine ausgewogene und frische Ernährung. Auf Aufklärung und bewusst machen was wir da essen. Sein eigener erster bewusster Verzicht war seine heißgeliebte Apfelschorle, er trank nur noch Wasser und Tee. Anstelle von Süßigkeiten gab es diese nur noch klein dosiert und als Ersatz jeden Tag mind. einen Apfel. Nudeln, Reis, Kartoffeln deutlich seltener. Brot nicht mehr täglich und nur noch die Vollkorn Variante. Möglichst wenig Wurst dafür mit allen Varianten an Käse. Zu jeder Mahlzeit viel frisches Gemüse und jetzt mal ehrlich … das Vorleben ist einfach das wichtigste.

Bei mir ist es nicht alleine eine LowCarb Ernährungsform, ich versuche intuitiv zu essen und auf meinen Körper zu hören. Ich praktiziere inzwischen seit vielen Jahren immer wieder das Intervall Fasten 16:8. Ich esse dann erst ab 11 bzw. 12 Uhr Mittag und esse das letzte 19 bzw. 20 Uhr. Ansonsten esse ich nur wen ich Hunger habe und esse mich an den 2-3 Mahlzeiten am Tag satt. Ich bin auch heute noch nicht sportlich aber ich bewege mich wo und wie es geht immer mehr.

Für die gesamte Familie ist diese Ernährungsform nicht immer ideal.  Ich unterstütze meine Klienten mit individueller Beratung aber auch mit Wochenplänen für die reine LowCarb Ernährung. Gern auch bei der Kombination und Zubereitung für eben die ganze Familie … für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Meine ersten Tips sind grundsätzlich diese,

  • so oft wie möglich selber kochen mit frischen Zutaten
  • weniger Fett und vor allem Zucker verwenden
  • mehr bewegen
  • gemeinsam essen
  • essen genießen

Aller Anfang beginnt vorne!

Ich freue mich sehr darauf euch hier in mein Kochuniversum mitnehmen und euch hoffentlich zum selbst kochen und backen zu begeistern. Schreibt mir gern eure Fragen und Anregungen.

Viel Spaß auf meinem Blog.

Eure Astrid

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